Kennzahlen des Ideenmanagements (Teil 2)

Die im ersten Beitrag vorgestellten Kennzahlen stellen sicherlich die wichtigste Basis zur Bewertung des Ideenmanagements im Betrieb dar. Sie eignen sich auch hervorragend zum Vergleich mit anderen Unternehmen. Dieser Beitrag behandelt nun einige ergänzende Kennzahlen, die auf die Einbettung Ihres Ideenmanagements und dessen Qualität im Unternehmen Rückschlüsse erlauben.

Realisierungsquote und Bearbeitungszeit

Diese beiden Kennzahlen beschreiben die Umsetzung der eingebrachten Ideen. Die Realisierungsquote misst das Verhältnis der umgesetzten Verbesserungsvorschläge zur Anzahl der eingereichten Ideen.
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Kennzahlen des Ideenmanagements (Teil 1)

Wie jeder wichtige Prozess im Unternehmen muss auch das Ideenmanagement seinen Nutzen laufend nachweisen. Seine Leistungen sind also mit eindeutigen Kennzahlen messbar zu machen.

Bedeutung der Kennzahlen

Diese Kennzahlen zeigen

  • den monetären Nutzen des Ideenmanagements im Unternehmen. Die Geschäftsführung kann daraus ablesen, ob und wie weit sich die Investitionen in den Aufbau und den Betrieb des Ideenmanagements auch rechnen.
  • die Qualität des Ideenmanagements im Unternehmen. Der Ideenmanager kann erkennen, wie sich die Beteiligung der Mitarbeiter am Vorschlagswesen entwickelt und entsprechende Aktionen setzen, wenn die Teilnahme sinkt.
  • Möglichkeiten zum Vergleich mit anderen Unternehmen auf. Damit ist ein Benchmarking möglich, eine Analyse, ob das Unternehmen noch Aufholbedarf im Vergleich zu anderen hat, oder schon Spitzenwerte erreicht. Auf Basis dieser Erkenntnisse kann der Ideenmanager Massnahmen ableiten.
  • Informationen zu internen und externen Marketingmaßnahmen. Einerseits können die Mitarbeiter mit diesen Zahlen motiviert werden, sich noch stärker am Ideenmanagement zu beteiligen. Zusätzlich können diese Zahlen auch für das Marketing nach außen verwendet werden, z.B. um die Innovationskraft des Unternehmens zu zeigen oder um potenzielle Bewerber im Recruiting auf die offene Unternehmenskultur aufmerksam zu machen.

Sicherlich finden Sie noch weitere Anwendungsfälle für die Kennzahlen, die Sie aus dem Ideenmanagement ableiten können.

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Erfolgreiches Ideenmanagement bei Volkswagen

Das Ideenmanagement der Volkswagen AG kann als sehr erfolgreiches Beispiel für die geglückte Umsetzung im Unternehmen angeführt werden. Diese Beitrag liefert Ihnen einige Details des Erfolgsprinzips und harte Fakten, die den Nutzen für das Unternehmen untermauern.

Die Idee des Monats

Das zentrale Ideenmanagement des Unternehmens kürt jeden Monat eine hervorragende Verbesserung zur Idee des Monats. Im Rahmen dieses Ereignisses wird den Ideenbringern persönlich zu ihrem Engagement gratuliert. Weiterlesen ›

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Das Hybridmodell

Mischforem des Vorschlagswesens

Viele Unternehmen haben für ihr Betriebliches Vorschlagswesen (BVW) eine Mischform zwischen dem zentralen Ideenmanagement und dem Vorgesetztenmodell eingeführt. Diese Mischform wird auch oft als Hybridmodell bezeichnet und umfasst Aspekte der beiden anderen Organisationsformen des Ideenmanagements. Welches Modell mehr Einfluss hat, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab und variiert sehr stark.

Das Hybridmodell von Ideas2Success

Als Beispiel für ein erfolgreiches Hybridmodell beschreibt dieser Blog-Beitrag die Abläufe des Produkts Ideas2Success.
Der Ideenmanager übernimmt dabei eine wesentliche Rolle. Er ist zentrale Anlaufstelle zu allen Belangen des Ideenmanagements.
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Dezentrales Ideenmanagement (Vorgesetztenmodell)

dezentrales Ideenmanagement

Im Gegensatz zum zentralen Ideenmanagement (IDM) übernimmt bei dessen dezentraler Organisation der direkte Vorgesetzte des Ideenbringers wesentliche Aufgaben im Betrieblichen Vorschlagswesen (BVW). Daher wird diese Organisationsform auch oft als Vorgesetztenmodell bezeichnet.

Die Rolle des Vorgesetzten

Die stärkere Einbindung der Führungskraft soll den Kontakt der Mitarbeiter zum Ideenmanagement erleichtern und somit die Anzahl der eingebrachten Ideen und Vorschläge erhöhen. Der Vorgesetzte übernimmt dabei die Rolle des Promoters, des „Coaches“ und des Erstgutachters. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem, die Mitarbeiter zum Einreichen Ihrer Ideen zu ermuntern. Der Vorgesetzte kann beim Formulieren der Idee unterstützen und durch seine fachliche Kompetenz steigt die Qualität der Vorschläge.
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Das zentrale Ideenmanagement

Zentrales Ideenmanagement

Traditionell sind das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW) und das Ideenmanagement (IDM) im Unternehmen zentral organisiert. Je nach Unternehmensgröße sind einige Mitarbeiter oder auch eine ganze Abteilung ausdrücklich mit Aufgaben zum Ideenmanagement betraut.

Der Ideenmanager

Eine der wesentlichen Funktionen hat dabei der Ideenmanager bzw. BVW-Beauftragte inne. Die Unternehmensleitung beauftragt einen Mitarbeiter mit der Führung des Ideen- und Vorschlagswesens. Er (oder sie) ist somit für die Erledigung aller mit dem Ideenmanagement verbundenen Aufgaben zuständig und verantwortlich.

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Der Zeitpunkt von Ideen

Ideen finden

Ideen sind immer nur dann wertvoll, wenn sie auch umgesetzt werden! Nicht umgesetzte Ideen, können keine neuen Werte schaffen.

Nur, wann haben wir die besten Ideen?

Hatten Sie  auch schon zu den „unmöglichsten“ Zeitpunkten großartige Einfälle, die sie aber schon wieder vergessen haben, als sie diese notieren wollten? Mir ist das leider schon öfters passiert, besonders oft beim Laufen am Sonntag Vormittag. Endlich zu Hause angekommen, konnte ich die großartigen Gedanken nur mehr bruchstückhaft rekonstruieren. Einen Gutteil der Idee hatte ich in der Zwischenzeit leider wieder vergessen.
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